Preissteigerung bei Heizöl, fast unbezahlbar für Eigenheimbesitzer

Kein Tag vergeht, wo die Medien uns alle über die extremen Preissteigerungen im Bereich des Energiebezug  informieren.

Die Preise gehen fast täglich Richtung Norden und zum aktuellen Zeitpunkt ( 06.05.22 ) ist auch keine Besserung zu sehen.

( zum heutigen Zeitpunkt 14.07.22 ) hat sich die Situation erneut zugespitzt, da die Pipeline Nord Stream 1 wegen regulären Wartungsarbeiten, erst einmal komplett vom Netz genommen wurde und somit kein Gas mehr aus Russland zu uns kommt.

Schon die großen Wohnungsbau Unternehmen wenden sich an die Mieter um sie darauf „einzustimmen“ da mit der nächsten Betriebskosten-/Heizkostenabrechnung mit einer hohen Nachzahlung zu rechnen. 

Erst vor ein paar Tagen war der Pressepresse von VONOVIA in den Medien und hat darauf hingewiesen, auch unser Vermieter die Vivawest hat uns angeschrieben und hat die Heizkosten angepasst.

Die Anpassung war meiner Meinung zu moderat, kann ich aber auch von Seiten des Wohnungsunternehmen.

Wir haben darauf hin, in Absprache mit Vivawest nochmals die Abschlagszahlung erhöht.

Es fällt uns in der jetzigen Situation leichter 30-40 € zusätzlich zum vorhanden Abschlag zu zahlen, als innerhalb von 2-4 Wochen nach Erhalt der Betriebs-/Heizkosten Abrechnung.

Dies ist der Vorteil als Mieter, jetzt zeige ich euch mal ein Beispiel aus dem wahren Leben, mit was so ein Hauseigentümer zu rechnen hat.

Dies ist die Aussage, welche wir täglich in den Medien hören.

Zu dem folgenden Beispiel, welches in Deutschland ganz bestimmt 

100 000 Mal sich genau so verhält hören wir mal nix.

 

Der Sachverhalt:

Ältere betagte 85 jährige Damen, lebt seit Jahren in Ihrem Haus.

Ist noch sehr fit und es gibt eigentlich keinen Grund sich von dem wohlverdienten Häuschen zu trennen.

Hier mit den ganzen Blumen und den netten Nachbarn, lebt es sich auch im Alter schön.

Ich denke, so etwas gönnen wir doch jedem im Alter.

Nur kann man sich dies im Alter eigentlich noch leisten ???

Die Rentner wurden ja mal ganz entspannt von der 300 € Energiepauschale herausgenommen.

Liebe Bundesregierung ihr habt recht, es gibt wichtigeres im Leben, manchmal möchte ich wirklich wissen wer Euch groß gezogen hat !!

Nun schauen wir uns nur mal die Entwicklung der Heizölpreise der vergangenen 3 Jahre in diesem Haus an.

Wir sprechen noch immer von einer alleinstehenden ältere Frau, die dies alleine und sofort zu schultern hat.

2021 Heizkosten von 1796,36 €
2020 Heizkosten von 1079,78 €
2022 Heizkosten von 3012,79 €

Ich denke, die Medien sollten sich. evt. aber nur wenn gerade nichts wichtigeres zu schreiben ist, mal diese Sicht der Dinge in den Mittelpunkt Ihrer Berichterstattung stellen, aber da es im Augenblick größere und weitreichendere Probleme gibt, sollte man nicht davon ausgehen das jemand hierüber schreibt.

Verwundert war ich, als gestern zum Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal, das die Bewohner nach einem Jahr wirklich noch nicht die Hilfe erfahren haben, welche sie dringendst benötigen. 

Auf welche Art und Weise kann ich nun direkt Kosten einsparen, Kosten zu reduzieren ist aktuell das Gebot der Stunde.

  • Bei einer Gas- oder Ölheizung eine Wartung des Brenners durch einen Fachbetrieb durchführen zu lassen, hier lassen sich gleich durch kostengünstige Maßnahmen wie z.B. wechseln der Heizdüse, gründliche Reinigung sowohl der Brennkammer als auch der Abgasrohre, Ändern der Kennlinie welche dafür sorgt das die Temperatur viel besser an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Auch sollte man darauf achten, dass in den Sommermonaten die Heizung wirklich auf Sommerbetrieb gestellt ist, dadurch wird eine nicht unerhebliche Menge an Energie eingespart.
  • Der Warmwasserspeicher ist ein sehr großer Energieverbraucher. Hier im o.g. Beispiel befindet sich ein 160 Liter Warmwasserspeicher direkt am Kessel, hier sah es bis jetzt so aus das nach jeder noch so kurzen Warmwasserentnahme in Küche oder Badezimmer direkt der Kessel, bedingt durch den Temperaturfühler, direkt erneut den Speicher auf seine 60° aufgeladen hat. Auch wenn erst in 3-5 Stunden „etwas“ Warmwasser erneut benötigt wurde. Das bei einer alleinstehenden Dame nicht mehr der Warmwasserverbrauch so hoch ist als bei einer Familie mit Kindern ist verständlich. Hier habe ich durch die interne Schaltuhr die Ladezeiten des Warmwasserspeicher so weit abgeändert, dass der Speicher nur noch in der Zeit von 2 Uhr in der Nach bis morgens um 6 Uhr aufgeladen wird. Durch diese wirklich leichte Maßnahme kann erneut weitere teure Energie eingespart werden.
  • Hierzu zählt als 1 und leichteste Maßnahme die vorhandenen Perlatoren an den Zapfstellen in Küche und Badezimmer auszutauschen, dies geht sehr leicht und schlägt sich gleich in barer Münze nieder. Egal ob Mieter oder Vermieter, dies ist eigentlich ein Muss in jeder Wohnung / Haus.
  • Es sollte sich auch allgemein die Frage gestellt werden, sofern die Konstellation wie oben beschrieben, dass die Kinder aus dem Haus sind und nur noch wenige Personen die Immobilie bewohnen, ob es nicht sinnvoll erscheint in den Sommermonaten die Heizung komplett auszuschalten und das Warmwasser mit einem Durchlauferhitzer, welcher dann im Heizungsraum montiert wird zu produzieren. Da die Anschlüsse im Heizungsraum alle zugänglich sind, hält sich der Aufwand in der Regel, in Grenzen und die Warmwassererzeugung ist heute mit einem elektronischen Durchlauferhitzer, sehr effizent.
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Für euch ändert sich nichts am Preis.

Meine Meinung, da wir aktuell nicht wissen, wie hoch die Energiekosten noch steigen und dazu zählt auch Strom sollte man versuchen auf jede erdenkliche Art und Weise Energie einzusparen.

Die Wohnung sollte komplett auf LED Beleuchtung umgerüstet werden, dies geht auch rasch und die Ersparnis ist enorm.

Sofern Ihr in den Küchen die weit verbreiteten 5 Liter Warmwasserspeicher, welche es als Untertisch- oder Obertischgerät gibt, solltet Ihr zwischen Steckdose und Gerät eine einfache Zeitschaltuhr dazwischen setzen.

Hier könnt Ihr, wie auch schon beim Warmwasserspeicher im Heizungskeller, direkt unwahrscheinlich viel Energie sparen.

Nehmt eine mechanische Schaltuhr, diese könnt ihr ganz leicht auf Eure Bedürfnisse anpassen und kosten nicht viel Geld.